{ :POWEREDBY_black-wickelschen:
Hoffnung

Das letzte was bleibt, ist die Hoffnung.

Ja, das stimmt.

Egal was passiert, egal wie sehr man aufgeben möchte, weil man keinen Sinn mehr sieht: es gibt immer eine kleine Stimme in dir drin, die dir sagt, dass du nicht aufgeben sollst. Dass es wieder besser wird.

Das ist Hoffnung.

Aber was ist nun, wenn die Hoffnung wirklich das letzte ist, was noch geblieben ist?

Wenn man in sich die hoffnungsvollen Gedanken und Fantasien trägt, Vorstellungen von der Zukunft- aber nichts anderes mehr da ist?

Wenn die ganze Welt um einen zusammenbricht, alle Pläne die man gemacht hat im Nichts enden, alle vermeintlich verwandten Seelen sich von einem abwenden.

Dann hat man noch die Hoffnung, ja, dass es wieder besser wird.

Aber das wird es nicht.

Man hat all diese Träume in sich und weiß, dass man sie nie verwirklichen wird.

Weil die Menschen, mit denen man sie teilen wollte, die selbst Teil dieser Träume waren, nicht mehr da sind.

Und was bleibt einem dann noch?

Trugschlösser einer glücklichen Zeit, die nie kommen wird.

Fantasien, die einen in ihrer Schönheit nur noch mehr verletzen.

Ist es da nicht besser nicht zu hoffen?

Denn wenn man nicht hofft, sieht man sich wenigstens nicht irgendwann vor den Trümmern all seiner Hoffnungen und Wünsche stehen.

Aber wenn man nicht hofft, was bleibt dann noch?

Dann bleibt einem am Ende nichts mehr.

Aber Nichts ist immer noch besser, als weiter verletzt zu werden.

2.10.07 09:48


Gefangen

Kennst du das Gefühl, wenn du weißt, du musst etwas tun, aber du kannst nicht?
Dieses Gefühl ausbrechen zu wollen, aber es geht nicht?
In sich selbst gefangen zu sein?

So fühl ich mich grade.

Ich weiß was ich möchte,aber ich weiß nicht wie ich es erreichen kann. Und das geht schon so lange so und langsam hab ich das Gefühl, es frisst mich von innen auf.
Ich möchte aus dieser Situation heraus, weil sich alles nur noch darum dreht. Ich kann mich auf nichts anderes mehr konzentrieren und alles fliegt einfach so an mir vorbei.

2.6.07 14:18


Vertrauen

Was ist das "Vertrauen"?
Die Gewissheit, dass ein Mensch einen nie enttäuschen wird.
Nie belügen wird.
Nie absichtlich verletzen wird.
Und vorallem:
Vertrauen ist voll für'n Arsch.
Genauso wie Ehrlichkeit.

Jetzt mal im Ernst: niemand ist ehrlich zu Anderen. Meistens nicht mal zu sich selbst.
Das Beste sind zwei Liebende, die sich gegenseitig versprechen, immer ehrlich zu sein.
Das ist nie der Fall.
Warum nicht?
Nun, ganz einfach. Ehrlichkeit kann man nicht überprüfen (ok, kann man schon, aber dann verletzt man ja das Vertrauen des Anderen...). Man muss darauf vertrauen- womit wir wieder am Anfang wären-, dass der Andere ehrlich ist.
Aber es werden sich immer Zweifel einschleichen. Und selbst wenn man diese Zweifel oberflächlich ignoriert, werden sie das eigene Verhalten beeinflussen.
Man fängt an, bei Kleinigkeiten zu lügen- Was macht das schon? Der Andere machts auch...
Diese Lügen werden mit der Zeit immer größer. Und irgendwann sagt man sich: "Ich lüge nur noch, er bestimmt auch. Es ist aus!"
Denn wenn man selbst ein verlogenes Arschloch ist, muss der Andere es ja auch sein. Sonst wär man ja ganz alleine Arschloch und ganz alleine Schuld. Das wollen wir ja nicht...

Und dann stellt sich natürlich die Frage:
War der anfängliche Zweifel berächtigt?
In 50% der Fälle, ja.
Denn eine zweifelt immer zuerst und fängt zuerst an zu lügen...
Also sollte man vllt gar nicht vom Anderen verlangen ehrlich zu sein. Lieber sagen, dass hält jeder so, wie ers für richtig hält.
Denn wenn man sich wirklich liebt, wird man von selbst ehrlich sein (und die, die einen nicht lieben und deshalb unehrlich sind, kann man ja sowieso in die Tonne kloppen...).
Wenn man vom Anderen gleichzeitig aber keine Ehrlichkeit verlangt, fängt man nicht aus Trotz an zu lügen. Und fühlt sich nachher scheiße deswegen. Und zerstört letzendlich die Beziehung...

Aber das ist völlig utopisch. Deshalb wär es wohl das Beste, wenn man auf Beziehungen verzichtet.
Denn man findet nie, was man sucht.
Vertrauen und Ehrlichkeit (und Treue) sind Floskeln, die nie real werden.
Trotz und Angst sind stärker als Ehrlichkeit und Vertrauen.
Das war schon immer so, aber man möchte es nicht wahr haben. Stattdessen redet man sich immer wieder aufs Neue ein, dass es diesmal klappt. Nur um erneut auf die Schnauze zu fallen.

Ich hab das Fallen satt.
Ich möchte endlich landen.
Weil vielleicht wird dieser Aufprall mich wach rütteln.
Also bitte sei nur noch einmal ehrlich, damit ich aufwachen kann...

27.5.07 17:59


Blog


Home
About...
Archiv

Gästebuch



Kontakt










Credits


Layout
Picture by
Jetzt auch bloggen!
} Gratis bloggen bei
myblog.de