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Hoffnung

Das letzte was bleibt, ist die Hoffnung.

Ja, das stimmt.

Egal was passiert, egal wie sehr man aufgeben möchte, weil man keinen Sinn mehr sieht: es gibt immer eine kleine Stimme in dir drin, die dir sagt, dass du nicht aufgeben sollst. Dass es wieder besser wird.

Das ist Hoffnung.

Aber was ist nun, wenn die Hoffnung wirklich das letzte ist, was noch geblieben ist?

Wenn man in sich die hoffnungsvollen Gedanken und Fantasien trägt, Vorstellungen von der Zukunft- aber nichts anderes mehr da ist?

Wenn die ganze Welt um einen zusammenbricht, alle Pläne die man gemacht hat im Nichts enden, alle vermeintlich verwandten Seelen sich von einem abwenden.

Dann hat man noch die Hoffnung, ja, dass es wieder besser wird.

Aber das wird es nicht.

Man hat all diese Träume in sich und weiß, dass man sie nie verwirklichen wird.

Weil die Menschen, mit denen man sie teilen wollte, die selbst Teil dieser Träume waren, nicht mehr da sind.

Und was bleibt einem dann noch?

Trugschlösser einer glücklichen Zeit, die nie kommen wird.

Fantasien, die einen in ihrer Schönheit nur noch mehr verletzen.

Ist es da nicht besser nicht zu hoffen?

Denn wenn man nicht hofft, sieht man sich wenigstens nicht irgendwann vor den Trümmern all seiner Hoffnungen und Wünsche stehen.

Aber wenn man nicht hofft, was bleibt dann noch?

Dann bleibt einem am Ende nichts mehr.

Aber Nichts ist immer noch besser, als weiter verletzt zu werden.

2.10.07 09:48


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